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Rechtsgebiete

Volker Dembski | Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht in München | Strafverteidiger in München seit über 15 Jahren | Strafrecht in München von A bis Z | ☎️ 24h Notrufnummer 0178 / 14 089 44 für Strafrecht in München


Die Kanzlei Strafrecht München von Volker Dembski verteidigt umfassend im Rechtsgebiet Strafrecht. Das Strafrecht kann unterteilt werden in das allgemeine Strafrecht und das Nebenstrafrecht.

Das allgemeine Strafrecht ist im Strafgesetzbuch (StGB) geregelt. Zum allgemeinen Strafrecht zählen das Verkehrsstrafrecht, das Vermögensstrafrecht, das Sexualstrafrecht, das Internetstrafrecht und das Kapitalstrafrecht. Das Verfahren ist in der Strafprozessordnung (StPO) geregelt. Zum Verkehrsstrafrecht gehört auch das Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht, das in der Straßenverkehrsordnung (StVO) und dem Straßenverkehrsgesetz (StVG) geregelt ist. Anders als eine Verkehrsstraftat führt eine Verkehrsordnungswidrigkeit nicht zur Einleitung eines Strafverfahrens, sondern eines Bußgeldverfahrens, dessen Ablauf im Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) geregelt ist. Im Vermögensstrafrecht wird zwischen Eigentumsdelikten und Vermögensdelikten sowie Anschlussdelikten unterschieden. Das Sexualstrafrecht schützt das Recht des Einzelnen auf dessen sexuelle Selbstbestimmung. Im Internetstrafrecht werden neben den internettypischen Delikten auch unterschiedliche Straftaten aus dem realen Leben auf virtueller Ebene verwirklicht. Das Kapitalstrafrecht befasst sich mit den Tötungs- und Körperverletzungsdelikten. Typische Delikte des allgemeinen Strafrechts sind insbesondere, aber nicht abschließend:

» Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht (§ 24a StVG: Alkohol- oder Drogenfahrt, § 49 Abs. 1 Nr. 3 StVO: Geschwindigkeitsüberschreitung, § 49 Abs. 1 Nr. 4 StVO: Abstandsunterschreitung, § 49 Abs. 3 Nr. 2 StVO: Rotlichtverstoß, § 23 Abs. 1a StVO: Handyverstoß, § 23 Abs. 1c StVO: Einsatz von Radarwarn- oder Laserstörgeräten)

» Verkehrsstrafrecht (§ 316 StGB: Trunkenheit im Verkehr, § 142 StGB: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, § 315b StGB: Straßenverkehrseingriff, § 315c StGB: Straßenverkehrsgefährdung, § 315d StGB: Verbotene Kraftfahrzeugrennen, § 222 StGB: Fahrlässige Tötung, § 229 StGB: Fahrlässige Körperverletzung, § 240 StGB: Nötigung, § 185 StGB: Beleidigung, § 21 StVG: Fahren ohne Fahrerlaubnis, § 22 StVG: Kennzeichenmissbrauch, § 6 PflVG: Pflichtversicherungsverstoß)

» Kapitalstrafrecht (§ 211 StGB: Mord, § 212 StGB: Totschlag, § 216 StGB: Tötung auf Verlangen, § 227 StGB: Körperverletzung mit Todesfolge, § 224 gefährliche Körperverletzung)

» Vermögensstrafrecht (§ 263 StGB: Betrug, § 246 StGB: Unterschlagung, § 242 StGB: Diebstahl, § 259 StGB: Hehlerei, § 261 StGB: Geldwäsche, § 266 StGB: Untreue, § 249 StGB: Raub, § 253 StGB: Erpressung, § 303 StGB: Sachbeschädigung, § 306 StGB: Brandstiftung, § 146 StGB: Geldfälschung)

» Sexualstrafrecht (§ 176 StGB: Sexueller Missbrauch von Kindern, § 182 StGB: Sexueller Missbrauch von Jugendlichen, § 177 Abs. 1 StGB: Sexueller Übergriff, § 177 Abs. 5 StGB: Sexuelle Nötigung, § 177 Abs. 6 StGB: Vergewaltigung, § 183 StGB: Exhibitionismus, § 184b StGB: Kinderpornographie, § 184c StGB: Jugendpornographie, § 184i StGB: Sexuelle Belästigung)

» Internetstrafrecht (§ 263a StGB: Computerbetrug, § 202a StGB: Datenausspähung, § 269 StGB: Datenfälschung, § 303a StGB: Datenveränderung, § 303b StGB: Computersabotage, § 201a StGB: Illegale Bildaufnahmen, § 106 UrhG: Urheberrechtsverletzungen)

Das Nebenstrafrecht ist in unterschiedlichen Gesetzen geregelt. Das Betäubungsmittelstrafrecht ist im Betäubungsmittelgesetz (BtMG), Arzneimittelgesetz (AMG), Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG) und Neue-psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NpSG) geregelt. Es sanktioniert den unerlaubten Umgang mit bestimmten Substanzen. Das Wirtschaftsstrafrecht hat sowohl mit dem allgemeinen Strafrecht, insbesondere dem Vermögensstrafrecht, als auch mit dem Nebenstrafrecht Berührungspunkte. Es ist im Strafgesetzbuch (StGB), in der Insolvenzordnung (InsO), in der Abgabenordnung (AO), im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) sowie im Aufenthaltsgesetz (AufenthG) geregelt und befasst sich mit den strafrechtlichen Risiken von Unternehmen, die durch die Teilnahme am allgemeinen Wirtschaftsverkehr entstehen können. Typische Delikte des Nebenstrafrechts sind insbesondere, aber nicht abschließend:

» Betäubungsmittelstrafrecht (§ 29 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 BtMG: Handeltreiben mit Betäubungsmitteln, § 29 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 BtMG: Besitz von Betäubungsmitteln, § 95 Abs. 1 Nr. 1 AMG: Inverkehrbringen bedenklicher Arzneimittel, § 95 Abs. 1 Nr. 4 AMG: Handeltreiben mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, § 4 Abs. 1 Nr. 3 AntiDopG: Besitz von Dopingmitteln in nicht geringer Menge, § 4 Abs. 1 Nr. 1 AntiDopG: Inverkehrbringen von Dopingmitteln, § 4 Abs. 1 Nr. 1 NpSG: Handeltreiben mit neuen psychoaktiven Stoffen)

» Wirtschaftsstrafrecht (§ 266a StGB: Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt, § 334: Bestechung, § 338 StGB: Bankrott, § 15a InsO: Insolvenzverschleppung, § 370 AO: Steuerhinterziehung, § 10 SchwarzArbG: Illegale Beschäftigung von Ausländern, § 11 SchwarzArbG: Illegale Erwerbstätigkeit von Ausländern, § 95 Abs. 1a AufenthG: Unerlaubte Aufnahme einer Erwerbstätigkeit)

Das Jugendstrafrecht findet Anwendung, wenn ein Jugendlicher oder Heranwachsender einen Tatbestand des allgemeinen Strafrechts oder des Nebenstrafrechts verwirklicht. Es beinhaltet keine eigenen Straftatbestände, sondern nur formelle sowie materielle Ausnahmevorschriften, die im Jugendgerichtsgesetz (JGG) geregelt sind. Typische Regelungen im Jugendstafrecht sind insbesondere, aber nicht abschließend:

» Jugendstrafrecht (§ 3 JGG: Verantwortungsreife bei Jugendlichen, § 105 JGG: Reifeverzögerung oder Jugendverfehlung bei Heranwachsenden, § 16 JGG: Jugendarrest, § 16a JGG: Warnschussarrest, § 17 JGG: Jugendstrafe, § 57 JGG: Vorbewährung, § 38 JGG: Jugendgerichtshilfe, § 45 JGG: Diversion, § 59 BZRG: Erziehungsregister, § 67 JGG: Eltern)

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