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Vermögensstrafrecht

Strafverteidiger München – Fachanwalt Strafrecht

Rechtsanwalt Vermögensstrafrecht München: Volker Dembski

Strafverteidiger München Volker Dembski verteidigt umfassend im Rechtsgebiet Vermögensstrafrecht. Im Vermögensstrafrecht wird zwischen Eigentumsdelikten und Vermögensdelikten sowie Anschlussdelikten unterschieden.

1. Eigentumsdelikte

Bei den Eigentumsdelikten wird zwischen Vermögensverschiebungsdelikten und Vermögensschädigungsdelikten unterschieden.

Zu den Vermögensverschiebungsdelikten gehören Diebstahl gemäß § 242 StGB, Raub gemäß § 249 StGB, Unterschlagung § 246 StGB, räuberischer Diebstahl gemäß § 252 StGB. Ein Raub setzt sich zusammen aus Diebstahl und qualifizierter Nötigung zum Zwecke der Gewahrsamserlangung. Beim räuberischen Diebstahl wird die Nötigung zur Gewahrsamssicherung eingesetzt. Bei Wilderei gemäß §§ 292-294 StGB, Pfandkehr gemäß § 289 StGB und unbefugtem Gebrauch eines Kraftfahrzeugs gemäß § 248 b StGB handelt es sich um diebstahlsverwandte Spezialtatbestände.

Vermögensschädigungsdelikte zielen darauf ab, fremdes Vermögen zu beeinträchtigen. Zu den Vermögensschädigungsdelikten zählen Sachbeschädigung gemäß § 303 StGB und Untreue gemäß § 266 StGB sowie Brandstiftung gemäß § 306 StGB. Bei der einfachen Brandstiftung handelt es sich um eine spezielle Form der Sachbeschädigung.

2. Vermögensdelikte

Bei den Vermögensdelikten wird zwischen Vermögensverschiebungsdelikten und Vermögensgefährdungsdelikten unterschieden.

Zu den Vermögensverschiebungsdelikten zählen Betrug gemäß § 263 StGB und Erpressung gemäß § 253 StGB. Epressung setzt sich zusammen aus Betrug und einfacher Nötigung. Bei der räuberischen Erpressung gemäß § 255 StGB liegt als Zwangsmittel eine qualifizierte Nötigung vor. Die meisten Vermögensverschiebungsdelikte sind Tatbestände mit überschießender Innentendenz. Für die Tatvollendung reicht es daher aus, wenn die Verschiebung nur beabsichtigt gewesen ist.

Vermögensgefährdungsdelikte stellen eine Vorstufe zur Beeinträchtigung fremden Vermögens dar. Zu den Vermögensgefährdungsdelikten gehören Kapitalanlagebetrug gemäß § 264 a StGB und Kreditbetrug gemäß § 265 b StGB sowie Wucher gemäß § 291 StGB.

3. Anschlussdelikte

Bei den Anschlussdelikten wird durch eine vom Vortäter verschiedene Person die durch diesen geschaffene rechtswidrige Vermögenslage vertieft. Zu den Anschlussdelikten zählen Hehlerei gemäß § 259 StGB und Begünstigung gemäß § 257 StGB sowie Geldwäsche gemäß § 261 StGB. Begünstigung und Geldwäsche müssen anders als die Hehlerei nicht zwingend ein Eigentumsdelikt oder Vermögensdelikt als Vortat zum Gegenstand haben. Bei der Geldwäsche ist im Unterschied zur Begünstigung keine Vorteilssicherungsabsicht notwendig.

Geldfäschungsdelikte gehören nicht zum Vermögensstrafrecht. Geldfälschung stellt einen Sonderfall der Urkundenfälschung dar. Geschütztes Rechtsgut ist insoweit die Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Geldverkehrs, nicht individuelle Vermögensinteressen.

Sie haben strafrechtliche Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren? Gerne dürfen Sie Strafverteidiger München Volker Dembski telefonisch kontaktieren: 089 - 517 017 94. Er kümmert sich persönlich und diskret um Ihr Anliegen. Oder Sie schreiben Fachanwalt Strafrecht München Volker Dembski eine Email. Er wird Ihre Anfrage umgehend bearbeiten.